Die 5 Küchen-Features, die laut Designer:innen 2025 out sein könnten

Innenarchitekt:innen haben zu Küchen jede Menge Meinungen. Während deckenhohe Schränke ein Dauerbrenner bleiben, verlieren Features wie Quarz-Arbeitsplatten an Beliebtheit. Bei so schnelllebigen Trends ist es schwer zu erkennen, was zeitlos ist und was schon jetzt altbacken wirkt.

Moderne Küchen setzen auf praktische Eleganz, subtile Details und Grundrisse, die zum Alltag passen. Der Abschied von bestimmten Elementen spiegelt einen generellen Trend zu Klarheit, Funktion und einem geerdeteren Design wider.

Diese Details verabschieden sich

Aktuelle Küchenlooks lassen einige einst beliebte Optionen hinter sich. Diese fünf schaffen es nicht mehr in die Planung:

1. Eingebaute Schreibtischecken

Was in Küchen der frühen 2000er Standard war, gilt heute als überholt und verkommt oft zur Ablage für Krimskrams.

Viele Expert:innen raten, die Fläche neu zu denken – etwa als integrierte Bar, Kaffeestation oder vergrößerte Speisekammer.

2. Mikrowellen über dem Herd

Auch wenn Mikrowellen weiterhin unverzichtbar sind, müssen sie nicht mehr das Küchenbild dominieren. Die Platzierung über dem Herd wird zunehmend durch dezentere Alternativen ersetzt.

Innenausstatter:innen integrieren Mikrowellen lieber in Vorratsschränke oder Auszüge, um eine aufgeräumte, schlanke Optik zu erhalten.

3. Dunstabzugshauben aus Edelstahl

Der kühle, industrielle Look von Edelstahl verliert an Reiz, da Küchen sich wieder wärmeren, strukturreicheren Materialien zuwenden.

Statt Metall setzen viele Designer:innen bei Hauben auf Holz, Putz oder Fliesen – das bringt Charakter und eine weichere Anmutung.

4. Offene Regale

Offene Regale versprachen einst den kuratierten Look wie aus dem Magazin, sorgen in der Praxis aber häufig für visuelles Chaos.

Deshalb verabschieden sich Einrichtungsexpert:innen von diesem Trend und schlagen Riffelglas-Fronten vor, um Form und Funktion auszubalancieren. Geschlossene Schränke wirken ruhiger und lassen Alltagskram verschwinden.

5. Erhöhte Tresen-Arbeitsplatten

In Küchen der frühen 2000er beliebt, gelten geteilte Inseln mit erhöhtem Tresen heute als wuchtig und unpraktisch. Sie stören die klaren Linien und schaffen eine unnötige Trennung zwischen Koch- und Aufenthaltsbereich.

Designer:innen setzen stattdessen auf breite, durchgehende Arbeitsflächen mit Wasserfallkanten oder großzügigen Abmessungen – so wirkt die Küche offen, modern und wie aus einem Guss.